Hallenfreibad Höntrop: Neubau zügig umsetzen und sozial gestalten!

Die Bochumer Linksfraktion fordert, dass der beschlossene Neubau des Hallenfreibads Höntrop zügig umgesetzt und sozial gestaltet wird. „Zusammen mit vielen Bürgerinnen und Bürgern haben wir uns dafür eingesetzt, dass die ursprünglichen Schließungspläne zurückgenommen werden“, sagt Sven Ratajczak, Mitglied der LINKEN im Sportausschuss. „Es ist ein großer Erfolg, dass das gelungen ist. Wir werden den Neubau-Prozess aufmerksam und kritisch begleiten.“

Die Linksfraktion setzt sich dafür ein, dass sich nicht nur der Freizeitwert des Bades erhöht, sondern dass es auch weiterhin für Sportschwimmer*innen geeignet ist. „Seit April 2016 ist das Hallenbad jetzt schon geschlossen, obwohl es dringend benötigt wird“, kritisiert Ratajczak. „Daher ist es höchste Zeit, jetzt endlich los zu legen. Außerdem dürfen wir nicht vergessen: Der Komplett-Abriss und Neubau ist vor allem deswegen nötig, weil die Stadt über Jahrzehnte hinweg notwendige Investitionen verschleppt hat. So etwas darf sich nicht wiederholen. Und diese Kaputtspar-Politik darf unserer Meinung nach auch nicht dazu genutzt werden, im Neubau die Preise zu erhöhen. Das Schwimmen in Höntrop müssen sich alle leisten können!“

Kritisch sieht Ratajczak weiterhin die Auslagerung der städtischen Bäder in eine privatrechtliche GmbH. „Dadurch werden mehr Entscheidungen in nicht-öffentlichen Gesell-schafterversammlungen und Aufsichtsräten getroffen, und weniger in den öffentlichen politischen Gremien. Außerdem fehlt uns seit der Schließung des Stadtbads weiterhin ein Schwimmbad in der Innenstadt. Der Ersatzbau in Höntrop sorgt jetzt dafür, dass sich der bestehende Mangel nicht weiter verschlimmert. Das ist gut, darf aber nicht das Ende der Fahnenstange sein.“