Bochumer Schulen brauchen fair bezahlte Lehrer*innen!

Die Bochumer Linksfraktion unterstützt die Forderungen der Gewerkschaften in den aktuellen Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst – und wirbt bei Eltern und Schüler*innen um Verständnis für den angekündigten Warnstreik am Dienstag, den 26. Februar.

„Die tarifbeschäftigten Lehrerinnen und Lehrer kämpfen zusammen mit den anderen Landesbeschäftigten für angemessene Bezahlung und faire Arbeitsbedingungen – und damit auch für eine vernünftige Finanzierung unseres Bildungssystems“, sagt Benny Krutschinna, Mitglied der Bochumer Linksfraktion im Ausschuss für Schule und Weiterbildung. „Alle, denen gute Bedingungen an den Bochumer Schulen am Herzen liegen, sollten die Streikenden unterstützen.“

Die Gewerkschaften GEW, ver.di und der Beamtenbund fordern für die Tarifbeschäftigten und Auszubildenden im öffentlichen Dienst der Länder Verbesserungen von sechs Prozent, mindestens aber eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 200 Euro sowie eine Verbesserung bei der Eingruppierung angestellter Lehrkräfte durch die Einführung einer „Paralleltabelle“ (Angleichung an die Systematik der Beamtenbesoldung). Und zusätzlich die Angleichung der Einkommen der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst der Länder an die Einkommen der Beschäftigten der Kommunen. Für die Auszubildenden fordern sie eine Erhöhung der Vergütungen um 100 Euro und die Übernahme nach der Ausbildung.