Radverkehr am Steinring: Kleine Verbesserungen dank großem Druck

Hartnäckigkeit zahlt sich manchmal aus. Wenn es um sichere Fahrradwege geht, ist unsere Expertin für Verkehrspolitik Sabine Lehmann im Mobilitätsausschuss häufig allein auf weiter Flur. Gestern nicht: Da haben Vertreter*innen des Bündnisses Radwende Bochum die Pläne der rot-grünen „Weiter-So“-Koalition für die Neugestaltung des Steinrings ebenso kritisiert.

Nach unserem Änderungsantrag hatte die SPD-Grünen-Koalition den Beschluss erst mal verschoben. Damit war eine Schnellschuss-Fehlplanung erstmal verhindert, und andere hatten Zeit sich ebenfalls einzumischen. Jetzt wurde zwar leider nicht unser umfassender Vorschlag für einen wirklich sicheren Radweg am Steinring beschlossen.

Aber aufgrund des Drucks musste zumindest nachgebessert werden: In Richtung Wittener Straße ist der Beschluss nicht optimal, aber immerhin für den Radverkehr etwas sicherer als der Ursprungsplan. In Richtung Oskar-Hoffmann-Straße haben wir die durchgängige Führung des Radwegs erreicht. Vielen Dank an alle, die mit Druck gemacht haben! Da sagen wir ausnahmsweise mal: Weiter so!

Folgende Änderungen an der Planung haben ihren Weg in den Beschluss gefunden:  

  • Die von der Verwaltung überarbeitete Vorlage sieht nun eine „Pförtnerampel“ für den Radverkehr vor.
  • Der Radfahrstreifen wird in Richtung Oskar-Hoffmann-Straße auf der Straße weiter geführt.
  • Es soll „taktile Elemente“ geben.
  • Es soll eine Anforderungsschaltung für den Radverkehr geben, allerdings nicht zu Stoßzeiten.
  • Vielleicht kommt ein grüner Rechtsabbiegpfeil für Radfahrende.
  • Es gibt hoch- statt niedrigstämmige Bäume und einen Baum zusätzlich.

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